8. März und der Kampf geht weiter!

VonMarco Rauch

8. März und der Kampf geht weiter!

Zum internationalen Frauentag wünsche ich allen Frauen einen schönen Ehrentag.

Heute wird wieder von vielen Politiker*innen gefordert, dass Frauen endlich das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen erhalten sollen. Dass Frauen in allen Teilen der Gesellschaft gleichermaßen repräsentiert sein sollen. Doch es gibt einen Aspekt, der viel zu selten beleuchtet und offen angesprochen wird.

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann seine (Ex-)Partnerin zu töten, jeden dritten Tag wird dieser Versuch in die Tat umgesetzt. Die Dunkelziffer ist deutlich höher und oftmals erhalten die Täter eine Strafmilderung, wenn sie aus Eifersucht gehandelt haben. Es muss endlich Schluss sein, mit den Verharmlosungen und Strafmilderungen!

Auch Kinderarmut ist häufig ein Resultat von Eltern- bzw. explizit Mütterarmut. Gerade alleinerziehenden Müttern wird die Unterstützung versagt oder nur teilweise gewährt. Sollten Mütter dann doch einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz finden, der sich auch mit Kindern vereinbaren lässt, herrscht in einigen Teilen des Landes noch immer das Vorurteil der „Rabenmutter“ vor. Gleichwohl heißt es über Mütter, die sich um die Kinderbetreuung kümmern oder keinen Arbeitsplatz finden, welcher sich mit Kindern vereinbaren lässt, sie wollen sich in der „sozialen Hängematte“ ausruhen.

Diese Vorurteile sind nicht nur falsch, sondern einfach widerlich! Niemand würde bei einem Vater auf solche Gedanken kommen, warum also bei einer Mutter? Die Antwort ist simpel, weil Frauen noch immer nicht den gleichen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben wie Männer. Dies gilt es zu ändern!

Über den Autor

Marco Rauch administrator

Marco Rauch Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. Schwerin

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